about:

OpenDGPS ist eine lockere Versammlung von Leuten, die sich mit dem Thema satellitengestützte Ortung beschäftigen. Unser Ziel ist es, ein Netzwerk von festen Stationen aufzubauen, die ihre Differential-GPS-Daten allen kostenfrei zur Verfügung stellen.

Wir glauben, dass Crowdsourcing die ideale Methode ist, um dieses Ziel zu erreichen. Je mehr Nutzer sich beteiligen, desto besser wird das Netz der fixen Stationen und desto höher wird die Genauigkeit für jeden Nutzer.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen unterschiedliche Themen bearbeitet werden. Ganz oben auf der Liste steht die Sammlung und Bereitstellung von Software, die für den Betrieb des Netzes notwendig ist. Ausserdem werden wir alle Informationen über verfügbare Hardware sammeln und aufbereiten. Wir werden eine Datenbank über die installierten Stationen aufbauen und Dienste einrichten, die über die Verfügbarkeit der Stationen informieren.

Bisher haben wir verschiedene Module im Test. Zum Einsatz kommen derzeit gpsd unter Linux auf Raspberry Pi und unter MacOSX auf einem 12″ Powerbook. Derzeit suchen wir noch nach einer OpenWRT, da diese prinzipiell in der Lage sein müsste, die Roh-Daten der Satelliten an Server zum Prozessing mit der RTKLIB zu senden.

Wir hoffen, dass wir im Frühjahr 2013 die ersten Referenzstationen betriebsbereit haben werden.

 

Meet us:

Wir sind erreichbar:
opendgps@gmail.com
@OpenDGPS

24 thoughts on “about:

  1. Hallo,
    ich beschäftige mich seit 2000 mit GPS/DGPS. und verfüge über professionelles Trimble Equipment.
    Gerne möchte ich mich am Projekt beteiligen.
    Bis bald.
    Fritz Schreiber

  2. sehr interesantes Projekt. Ich hätte gerne ein paar mehr Infos. Trifft sich die Gruppe irgendwo in der “realen Welt” , wo kommt Ihr her. Könnte mit vorstellen mitzumachen. Ich verfüge über eine LEICA 1200 / SAPOS Ausrüstung, mit der ich im HH-Raum evt die Einmessung von Referenzstationen unterstützen könnte. Privat experementiere ich z.Zt mit Gadgeteer Hardware, UBLOX GPS, NetMF / VBasic.

    • Hallo Daniel,

      vielen Dank für das Angebot. Tatsächlich haben wir leider noch keinerlei Infrastruktur, weil die drei ursprünglichen Initiatoren derzeit leider beruflich sehr stark eingespannt sind. Wir überlegen nach wie vor, wie man dieses Problem durch eine Verteilung an andere Freiwillige lösen kann.

  3. Hallo,

    ich bin Nutzer des kostenpflichtigen RTK Signals von vrsnow.de. Ich würde sehr gerne eine Referenzstation nachbauen. Ich verwende Maschinen die das Signal interpretieren. Ist es möglich mit einem Ntrip Client die Kommunikation zwischen der kostenpflichtigen Station und der Maschine nachzustellen?
    Könnte ich das Referenzsignal per Client aufnehmen, bearbeiten und per eigenem Server sharen?

    Gruß
    Daniel

  4. Tolle Sache, wenn es meine wohnlichen Gegebenheiten zuließen, würde ich in Jena eine Referenzstation aufbauen. Aber mal herumhorchen, vielleicht bietet sich eine Möglichkeit.

  5. Dumme Frage – Warum ist Spezialhardware notwendig? Warum nicht ein altes Android-Handy, das seine GPS Informationen per Wlan weiterleitet? Oder fehlt dem etwas?

    • Derzeit haben wir Geräte von HTC und Nokia (N9 und N950). Bei keinem der Geräte kommt man (offensichtlich) an die Rohdaten der Receiver. Diese werden aber für DGPS benötigt. Daher können alte Smartphones auch nicht mehr als herkömmliche GNSS-Mäuse und sind für unseren Zweck ungeeignet.

  6. Hi,

    ich würde mich mit einem Raspberry PI und einem NL507ETTL beteiigen,
    und eine Station bei mir betrieben. Ich brauchte da noch hilfe die Software rtklib zu konfigurieren.

    Gruß
    Marco

  7. Auf dem Dach meiner Hochschule (ich studiere Vermessungswesen) steht eine Referenzstation für den Referenzdienst von Trimble. Ich kann mal versuchen, ob mein Professor die Rohdaten der Community zur Verfügung stellen würde.

    • Die Feeds war schon mal eingeschaltet, funktionierte aber nicht. Wir schreiben es auf die Liste der wichtigen ToDos.

    • Ja. Aktuell laufen grade die Tests mit der Referenzplattform. Da wir eine Hardware verwenden wollen, die möglichst billig und verfügbar ist, warten wir aktuell auf Neuerscheinungen.

      Als etwas zäh gestaltet sich die Organisation der notwendigen Kommunikation. Wir bräuchten auf jeden Fall Unterstützung in Sachen Wiki und Ticketsystem.

      • Wie Markus würde ich gerne wissen, ob das Projekt weiter verfolgt wird. Ich würde gerne helfen. Auch im Wiki oder Ticketbereich. Ich habe auf der Seite einen Wiki-Link gefunden, der allerdings ins Leere führt =/

  8. Mit Wiki und Ticketsystem könnte ich evtl. helfen, ich habe Mediawiki (das womit Wikipedia läuft) schonmal neu aufgesetzt und auch Atlassian Jira, ein Scrum/Kanban Entwicklungs System, das ich auch beruflich im Konzern nutze, auch privat installiert. (Bis zu 10 User kosten insgesamt 10$ pro Jahr – wenn man damit hinkäme wäre es ideal)
    Ich bin übrigens gerade dabei mit den kostenlosen ntrip Daten vom BKG zu experimentieren (siehe http://igs.bkg.bund.de/ntrip/faq ) und hab mit einem Android Handy (Galaxy S3), der App “Lefebure NTRIP Client” und einer 10 jahre alten Bluetooth Maus (Socket BT-GPS) schon 1m Genauigkeit erreicht (auf meiner Fensterbank zuhause mit Sicht nur nach Osten), das läßt schonmal hoffen dass es mit einer besseren Maus (evtl. auch mit besserer externen Antenne) noch wesentlich besser wird – allerdings ist die angezeigte Position im Moment um 30 Meter daneben :-( ich vermute ich muss eine andere Datenquelle (näher gelegen?) finden. Aber für die ersten Paar Stunden schonmal nicht schlecht! Bei diesem Projekt des BKG kann übrigens jeder mitmachen und seine Daten zur Verfügung stellen, es gibt dort auch Infos zu möglichen Setups.
    viele Grüße,
    Ethan

  9. Hallo,

    ist das Projekt gestorben oder lebt es noch? Ich könnte mich mit fünf Raspberries an strategisch günstigen Punkten beteiligen: HH, M, K, B und KS.

  10. Hi,
    Ist noch etwas am Laufen. Ich würde auch eine Referenzstation betrieben.
    Ist schon eine HW bestimmt?
    GNSS Modul bestimmt?

  11. Hallo, wie sieht es aktuell aus? Kommt es voran? Wie ist euer Stand?

    Die Öffentlichkeit ist sicherlich da, ihr müsst sie nur unterrichten. ;-)

  12. Hi, gibt es hier Neuigkeiten? Für mich gab es bisher kein Interesse an solchen Positionsgenauigkeiten. Das änderte sich schlagartig nach einem langen Gespräch mit einem Landwirt! Diese zahlen regelmässig tausende von Euros um ihre Maschinen so genau über einen Acker fahren zu lassen das nach einer Wendung die erste neue Furche (Pflanzenreihe) exakt im gleichen Abstand zu der gerade bearbeiten letzten Furche steht wie die Furchen der Anbaumaschinen untereinander. Der Sinn dahinter: Der Landwirt kann z.B. mit einem Anbaugerät, welches 6 Furchen auf einmal gräbt die Furchen setzen (hin und her und hin und her, bis der Acker bearbeitet ist), und durch die hohe wiederholgenauigkeit danach mit einem Anbaugerät, welches 8 Furchen auf einmal sät oder setzt diese Furchen weiter bearbeiten. Schon bei der ersten Fahrt fällt auf: Das Anbaugerät wird 2 von 8 Furchen in einem genau definierten Abstand (ist ja mechanisch durch das 8-spurige Anbaugerät vorgegeben) bearbeiten, die bei der ersten Bearbeitung bereits durch eine 2. Fahrt des Ackerfahrzeuges erzeugt wurden. Nur wenn das Fahrzeug die 2. Fahrt (und alle folgenden) so genau positionieren konnte das alle 8 (und alle folgenden) Furchen in exaktem Abstand gesetzt wurden ist die Bearbeitung so möglich. Jetzt kann man natürlich fragen: Na, was solls, früher ging es ja auch, back to the roots und so weiter. Doch in der Landwirtschaft zählt jeder 1/100 Cent Produktionskosten pro Pflanze. Das ist der Grund warum Äcker nicht mehr gepflügt sondern nur noch gegrubbert werden. Dabei wird nur noch die oberfläche der Erde bearbeitet, nicht wie früher 20-30 cm tief. Nachteil: Unkräuter bleiben eher aktiv, Mäuse werden weniger mechanisch bekämpft. Vorteil: Die Zugmaschine kann mit der gleichen Kraft wesentlich mehr Ackerfläche in einem Zug bearbeiten. Nachteil: Unkräuter und Mäuse müssen chemisch bekämpft werden. Und schon finden wir wieder Glyphosat vor, weil es recht preiswert den erwähnten Nachteil von Gruppern ausgleicht. Was hat das nun mit diesem Projekt hier zu tun? Ganz einfach: Die Landmaschinenhersteller kennen um das Dilemma der vollautomatischen Ackerbestellung.. und lassen sich ihre DGPS-Lösungen fürstlich bezahlen! Dass kann bei einem kleinen Landwirt schon den Unterschied zwischen Gewinn und Verlust (= Hofaufgabe) bedeuten. Ich weiß: Es gibt keine armen Bauern. Aber dazu solltet Ihr euch mal wirklich mit einem kleinen Landwirt, am besten bei 2 oder 3 Bier mal ernsthaft unterhalten. Und da käme nun eben ein offener und kostengünstiger DGPS in das Spiel um unsere Ernährer (denn das Sind sie!) konkret zu unterstützen. Nein, ich selber bin kein Landwirt und habe mir vor diesem Gespräch um die Zusammenhänge zwischen Glyphosat und Überlebensfähigkeit der Höfe keine Gedanken gemacht.

  13. Hi, this work only in Germany? I´m from Chile, and always want to make something like that in my country, opensource like.
    Any posibility to get more involve with you?

    Thanks

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